Land Steiermark fördert barrierefreie Wohnungssanierung

 

Die altengerechte Sanierung von Wohnungen wird durch das Land gefördert. Die Steiermark nimmt damit eine Vorreiterrolle ein.

LogoDas eigene Zuhause ist wohl für jeden Menschen der wichtigste Platz auf der Welt – sei es bei der Familie oder alleine. Hier fühlt man sich wohl und geborgen, es ist ein Refugium, ein Ort zum Entfalten, ein Platz um ganz selbst zu sein, zum Entspannen, der Ort den man zu dem machen kann, was und wie man will … und dieser Ort begleitet jede/n von uns ein Leben lang. Manche von uns bewohnen ein und dieselbe Unterkunft das ganze Leben, andere wechseln immer wieder mal die Wohnung.

Im Lauf der Zeit ändern sich jedoch die Ansprüche an sich selbst und an die Wohnung bzw. die Einrichtung. Stil, Größe, Farben, Dekoration, Möbel, etc. – das alles sind Parameter, welche im Grunde jederzeit leicht adaptiert werden können und im Verhältnis geringen Aufwand bedeuten.

Jedoch gestaltet sich die Situation erheblich schwieriger, wenn es an die Bausubstanz geht. Existenziell kann die Situation werden, wenn eine bauliche Gegebenheit eine Barriere für Menschen bedeutet – im Konkreten bedeutet das z.B. ein fehlender Lift, mangelnde Barrierefreiheit, ungeeignete Sanitäreinrichtungen oder zu schmale Türen. Dies kann für alte und/oder gebrechliche Menschen oder Menschen im Rollstuhl das Ende für ein eigenständiges Leben bedeuten. Das heißt, dass eine „überwiegende Anzahl der bestehenden Wohnungen und Einfamilienhäuser nicht altengerecht“ ist und dadurch „in vielen Fällen die Übersiedlung in ein Pflegeheim oder in eine kostenintensive betreute Wohnform notwendig“ macht.

Barrierefreies (Um-)bauen und auf geänderte Grundvoraussetzungen zu reagieren ist kein Luxus, sondern ist eine „echte Vorsorgemaßnahme“, um möglichst lange den Verbleib in der eigenen und vertrauten Umgebung zu gewährleisten. „Oft lassen sich bereits durch wenige – klug geplante – Umbaumaßnahmen große Wirkungen erzielen.“ Damit kann bewusst ein Schritt in Richtung selbständiges Leben gesetzt werden.

Das Land Steiermark hat nun beschlossen, die Sanierung bestehender Wohnräume, die durchgehend barrierefrei und altengerecht umgebaut werden, zu fördern.
„Die Wohnungen bzw. Eigenheime müssen nach Abschluss der Baumaßnahmen grundsätzlich stufen- oder schwellenlos erreichbar sein. Auf der Wohnebene müssen sich Wohn- und Schlafbereich sowie die Sanitäreinheit befinden, die mit einer bodenebenen Dusche oder Badewanne mit Einstiegshilfe, einem unterfahrbaren Waschtisch und tragfähigen Wänden für die Montage von Haltegriffen oder Duschsitzen ausgestattet sein muss.“

„Gefördert werden anerkannte Kosten von 3000 bis 30.000 Euro pro Wohnung, entweder durch einen einmaligen Förderbeitrag von 15 Prozent der anerkannten Kosten oder durch nicht rückzahlbare Annuitätenzuschüsse.“

Voraussetzung für eine Förderung des Umbaus bzw. der Sanierung ist ein entsprechendes Beratungsgespräch bei Frau Barbara Sima-Ruml oder Herrn Leo Pürrer, Amt der Steiermärkischen Landesregierung – Fachabteilung Energie und Wohnbau - Fachbereich Bautechnik und Gestaltung.

 

Weiter Infomationen und Bestimmungen erhalten Sie in der Broschüre

"Förderung für barrierefreies und altengerechtes Sanieren".

 

Kontakt:

Amt der Steiermärkischen Landesregierung

Fachabteilung Energie und Wohnbau

Fachbereich Bautechnik und Gestaltung

 

Burggasse 13, Erdgeschoss (ab 2014: Landhausgasse 7, 3.Stock)

8010 Graz


DI Barbara Sima-Ruml
Telefon: 0316/877–2545 - E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Leo Pürrer
Telefon: 0316/877–5923 - E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Beratungen nur nach telefonischer Vereinbarung

 



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