BildGKK (Gebietskrankenkasse) versicherte Vertragsbedienstete

(Dienstantritt bei der Stadt Graz vor dem 1.1.2001)

 

1. Gemäß Präsidialerlass Nr. 06/2014 iVm Pkt. 8.4.1. der Geschäftsordnung für den Magistrat ist eine Dienstunfähigkeit wegen Erkrankung bzw. eine sonstige Dienstverhinderung dem/der unmittelbar Vorgesetzten oder einer von ihm/ihr bestimmten Person unverzüglich, bei einer zum Zeitpunkt des Dienstbeginns vorliegenden Dienstverhinderung spätestens bis 9 Uhr, möglichst persönlich anzuzeigen.


2. Darüber hinaus gilt nachstehende Regelung:

Vertragsbedienstete haben im Falle einer drei Kalendertage überschreitenden Erkrankung/Arbeitsunfähigkeit infolge eines Unfalles folgende Vorgangsweise zwingend einzuhalten:


Beginn der Arbeitsunfähigkeit:

 

  • Der/die behandelnde Arzt/Ärztin meldet der Gebietskrankenkasse (elektronisch) die Arbeitsunfähigkeit des Dienstnehmers/der Dienstnehmerin und gibt diesem/r einen Ausdruck der erfolgte Krankmeldung - siehe Muster).

(In Ausnahmefällen – wenn die Arbeitsunfähigkeitsmeldung nicht elektronisch erfolgt – stellt der/die behandelnde Arzt/Ärztin dem/der DienstnehmerIn eine – bei ihm/ihr aufliegende – Bestätigung der GKK aus („Beleg für Anweisung oder Krankenstandsabschluss“ - siehe Muster) und meldet der Gebietskrankenkasse die Arbeitsunfähigkeit des Dienstnehmers/der Dienstnehmerin.) Diese ist nicht dem Dienstgeber vorzulegen!

  • Bei einem (voraussichtlich) länger andauernden Krankenstand ist die Arbeitsunfähigkeits-/Krankmeldung des Arztes/der Ärztin unverzüglich der Dienststelle zur Weiterleitung an das Personalamt zu übermitteln.

 

Vorgangsweise nach Wegfall der Arbeitsunfähigkeit:


  • Der Arzt/die Ärztin setzt das Ende des Krankenstandes fest:

Wenn der/die DienstnehmerIn vor Erhalt einer (allfälligen) Einladung zur chefärztlichen Kontrolluntersuchung arbeitsfähig ist, hat der/die behandelnde Arzt/Ärztin das Ende des Krankenstandes festzusetzen. Der Arzt/ die Ärztin meldet der Gebietskrankenkasse (elektronisch) das Ende des Krankenstandes; der/die DienstnehmerIn erhält einen Ausdruck von dieser Meldung.

(Wenn die Gesundmeldung nicht elektronisch erfolgt, wird die Arbeitsfähigkeit auf dem „Beleg für Anweisung oder Krankenstandsabschluss“ bestätigt; dieser Beleg ist unverzüglich der Gebietskrankenkasse zu übermitteln; die Arbeitsfähigkeit kann der Kasse auch per Internet bekannt gegeben werden: www.stgkk.at). Der/Die Dienstnehmer/in erhält sodann von der GKK eine „Krankenstandsbescheinigung“, die vom Dienstnehmer/von der Dienstnehmerin unverzüglich der Dienststelle zur Weiterleitung an das Personalamt zu übermitteln ist.

 

  • Der Chefarzt/die Chefärztin setzt das Ende des Krankenstandes fest:

Falls bei einer vom Arzt/von der Ärztin oder von der Kasse festgelegten Einladung zu einer chefärztlichen Kontrolluntersuchung der Chefarzt/die Chefärztin die Arbeitsfähigkeit des Dienstnehmers/der Dienstnehmerin festsetzt, wird dem Dienstnehmer/der Dienstnehmerin von diesem/r die „Krankenstandsbescheinigung“ ausgestellt, die unverzüglich der Dienststelle zur Weiterleitung an das Personalamt zu übermitteln ist.

 


Info

 

Online Gesundmeldung der Stmk.GKK


Die Online Gesundmeldung unter: www.stgkk.at ~

Vorgang: nach ausfüllen der Pflichtfelder

 

Allgemeine Daten

Bitte wählen Sie aus:
Bestätigung schicken an --- DienstnehmerIn/DienstgeberIn ---

  • ---> senden
  • Gesundmeldung drucken
  • Seite erst nach Kontrolle des Ausdruckes - schliessen!

Info

 

Kopie der Gesundmeldung den Personalamt oder der zuständigen Sachbearbeiterin (siehe Lohnzettel) per Fax 0316/872-2509 oder Mail senden.

In diesem Fall erfolgt die Verrechnung Personalamt - GKK durch das Personalamt und die Auszahlungsbestätigung (nach Erhalt der Krankengeldes durch die GKK) muss nicht an das Personalamt gesendet werden!

 


 

Info

 

Nach Abgabe der Krankenstandsbescheinigung erhält die DienstnehmerIn das Krankengeld von der Gebietskrankenkasse und die „Auszahlungsbestätigung“ der GKK. Diese ist wiederum unverzüglich an Personalamt zu senden, damit die Krankenstandsabrechnung (Auszahlung des Zuschusses zum Krankengeld) durchgeführt werden kann und allenfalls eingestellte pauschalierte Nebengebühren wieder zur Anweisung gelangen.



Info

 

Wenn absehbar ist, dass ein Krankenstand länger als 1 Monat andauern wird, ist unbedingt Kontakt mit dem Personalamt aufzunehmen, das – gemeinsam mit der Gebietskrankenkasse – (eine) Zwischenabrechnung(en) durchführt, um das Entstehen eines Überbezuges zu vermeiden.

 


 

Info

 

Da bei der Auszahlung des Krankengeldes durch die Gebietskrankenkasse die Lohnsteuer nur pauschal einbehalten wird, kann es bei Beziehern von Krankengeld der GKK im Zuge der Arbeitnehmerveranlagung (die in diesem Fall zwingend vorgeschrieben ist) zu einer Lohnsteuer-Nachzahlung kommen.

 


 

Bild:

Auskünfte erhalten Sie bei

Frau Christine HAINDLER

Personalamt

Rathaus/Hofgebäude, (Zugang über Sacher-Passage)

8010 Graz, Herrengasse 6, 1. Stock, Zi 10

T: 0316/872 DW 2564


 

 

 

Weiterführende Information:


LogoKrankenstand -

 

 

LogoVorgangsweise

 

 

 

Quality monitored by qualidator.com