Information über die Vorgangsweise im Falle eines Krankenstandes

Präsidialerlass

 

 

Grundlage: Präsidialerlass Nr. 06/2014 ~

 

Gemäß Pkt. 8.4. der Geschäftsordnung für den Magistrat 2013 ist eine Dienstunfähigkeit wegen Erkrankung bzw. eine sonstige Dienstverhinderung dem/der unmittelbar Vorgesetzten oder einer von ihm/ihr bestimmten Person unverzüglich, bei einer zum Zeitpunkt des Dienstbeginns vorliegenden Dienstverhinderung spätestens bis 9 Uhr, möglichst persönlich anzuzeigen.

 

Darüber hinaus gilt nachstehende Regelung:


Beamte/Beamtinnen

die durch Krankheit/Arbeitsunfähigkeit infolge eines Unfalles an der Ausübung ihres Dienstes verhindert sind, haben, wenn die Erkrankung/ Arbeitsunfähigkeit länger als drei Arbeitstage dauert, spätestens am vierten Arbeitstag dem Personalamt im Dienstweg ein ärztliches Zeugnis über die voraussichtliche Dauer des Krankenstandes vorzulegen. Dauert die Erkrankung/Arbeitsunfähigkeit über den im Attest angeführten Zeitraum an, so ist unverzüglich ein neues ärztliches Zeugnis vorzulegen.

 

Vertragsbedienstete

haben im Falle einer drei Kalendertage überschreitenden Erkrankung/Arbeitsunfähigkeit infolge eines Unfalles bei Beginn und nach Wegfall der Arbeitsunfähigkeit die gemäß den sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen vorgeschriebene Vorgangsweise einzuhalten. Nähere Bestimmungen über die Vorgangsweise im Falle eines Krankenstandes sind den beigefügten Informationsblättern, welche gesondert für bei der GKK und für bei der KFA versicherte Vertragsbedienstete erstellt wurden, zu entnehmen.

 

Krank während des Urlaubes

Eine länger als drei Kalendertage dauernde Erkrankung/Arbeitsunfähigkeit infolge eines Unfalles während des Gebühren-/Erholungsurlaubs unterbricht diesen und ist unverzüglich der Kanzlei bzw. der Standesführung der Dienststelle des/der Bediensteten bekannt zu geben.

 

Pflichten des Dienstnehmers

  • die Erkrankung/Arbeitsunfähigkeit unmittelbar nach Wegfall der Arbeitsunfähigkeit dem Personalamt durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen (bei ambulanter oder stationärer Behandlung durch eine Bescheinigung der behandelnden Krankenanstalt oder eine Bestätigung des zuständigen Krankenversicherungsträgers bzw. der Krankenfürsorgeanstalt;
  • bei Erkrankung im Ausland ist eine behördliche Bestätigung darüber beizufügen, dass das ärztliche Zeugnis von einem zur Ausübung des Arztberufes zugelassenen Arzt ausgestellt wurde).

 

Weiterführene Information:

  • GKK versicherte Vertragsbedienstete (Dienstantritt bei der Stadt Graz vor dem 1. 1.2001)
  • KFA versicherte Vertragsbedienstete

 

 

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