Babe - Österreich 2014-2017

 

Behinderung - Ausbildung - Beschäftigung

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Während der Geltungsdauer des letzten BABE 2012/2013 hat die österreichische Bundesregierung in Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention durch den Nationalen Aktionsplan (NAP) Behinderung 2012-2020 ein ganzheitliches Strategiepapier für die Behindertenpolitik beschlossen. An der Umsetzung der darin festgelegten Leitlinien und umfangreichen, alle Lebensbereiche von Menschen mit Behinderung betreffenden Maßnahmenkataloge wird sie und alle umsetzenden Ressorts und Behörden in den kommenden Jahren gemessen. Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) und demzufolge auch das Bundessozialamt (BSB), sind daher gefordert, ihre auf das Behinderteneinstellungsgesetz (BEinstG) als zentrale Gesetzesmaterie für die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung abstellende Tätigkeit und damit verbundene präventive Maßnahmen mit der im NAP festgelegten Strategie abzustimmen. Die damit in Zusammenhang stehenden programmatischen Festlegungen und die davon betroffene mittelfristige Planung der Schwerpunkte im Förderangebot finden sich im BABE.


Gleichzeitig mit dem Beginn der Geltungsdauer des vorliegenden BABE 2014-2017 fängt auch die neue Förderperiode der Europäischen Strukturfonds von 2014-2020 an. Um die von Brüssel zur Verfügung gestellten Mittel so effizient wie bisher abrufen und effektiv einsetzen zu können, müssen daher alle Abstimmungsprozesse auf nationaler und europäischer Ebene in der Planung der Förderangebote für Menschen mit Behinderung mitberücksichtigt werden. Relevant sind hier u.a. die programmatischen Festlegungen durch Europa 2020 sowie durch den STRAT.AT 2020-Prozess, welcher dazu dient, parallel zur Erstellung der jeweiligen Operationellen Programme die gemeinsame, nationale Zielsetzung für alle in Österreich zur Anwendung kommenden Strukturfonds bis 2020 festzulegen.

 

Der BABE 2014-2017 stellt demnach die Klammer zwischen der im NAP-Behinderung verankerten, langfristigen, österreichischen Strategie der Behindertenpolitik in Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und den gesetzlich aufgetragenen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen für Menschen mit Behinderung in Umsetzung des BEinstG dar. Ebenso referenziert er auf die durch die Kohäsionspolitik vorgegebenen, nationalen und europäischen Zielsetzungen, welche gleichermaßen die Arbeit auf Basis des BEinstG bestimmen. Durch diese Zusammenführungn aller für den Bereich „Arbeit und Behinderung“ relevanten Aspekte und den durch Einbeziehung von externen sowie internen ExpertInnen partizipativ gestalteten Erstellungsprozess ist der BABE 2014-2017 das zentrale Grundsatzpapier des BMASK und des BSB im Umgang mit den besonderen Herausforderungen, die sich für Menschen mit Behinderung und Menschen mit Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt stellen.

 

weiterführende Information finden Sie in der Broschüre

PDF Babe - Österreich 2014-2017 ~

 


 



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